CMT 2024: Von 43.900 Euro bis 180.000 Euro ist alles drin

Unter Trigano-Gruppe verstehen die meisten Camper meist nur Bahnhof. Licht ins Dunkel kommt, wenn die einzelnen Mitglieder des Caravaning-Konzerns aufgezählt werden. Euro Mobil mit Sitz in Sprendlingen ist das Flaggschiff, Karmann Mobil für die Campingbus-Spezialitäten verantwortlich und Forster will Einsteiger zum Campen animieren. Aber auch die französischen Schwesterunternehmen wie Challenger oder die spanische Tochter Benimar gehören zum Verbund und überraschen stets mit markentypischen Feinheiten.

Auf der CMT in Stuttgart (–12.1.) feiert der X-Tura von Eura Mobil seine Publikumspremiere und markiert den Einstieg des Herstellers ins obere Preissegment. Das Expeditionsmobil „von der Stange“ kommt bei Komplettausstattung auf fast 180.000 Euro Kaufpreis, verspricht aber auch dank des permanenten Allradantrieb des Mercedes-Benz Sprinter ein Durchkommen dort, wo andere aufgeben müssen, und dank einer ausgeklügelten Batterie- und Elektrokonfiguration bis zu 30 Tage elektrische Unabhängigkeit. An Bord ist bei einem klassischen Grundriss mit längs eingebauten Einzelbetten im Heck Platz für zwei. Im Standard-Programm reiht sich unterdessen der neue Eura Mobil Profila T 726 EB auf Mercedes-Basis ein: Auch hier gibt es auf 7,26 Meter Länge Längsbetten eine separate Toilette sowie eine L-Sitzgruppe für 93.500 Euro.

Deutlich weniger Platz aber auch einen deutlich niedrigeren Kaufpreis bietet der Karmann Duncan, der Kastenwagen nutzt jetzt den Ford Tourneo Custom mit 136-PS-Diesel (100 kW) als Basis. Zum Preis von 57.000 Euro gibt es außerdem zwei Schiebetüren, 17-Zoll-Leichtmetallräder und vier Betten an Bord. Die Version D 505 kommt als Siebensitzer mit der Übernachtungsoption für vier, die 5,50 Meter lange Version mit Nasszelle und Küche kostet knapp 60.000 Euro.

Die jüngste Marke im Verbund ist Forster. Vor zehn Jahren als Angebot für Einsteiger im unteren Preissegment gegründet, haben sich die einfach ausgestatteten Mobile fest im Markt etabliert. Zum Jubiläum gibt es ein Sondermodell zu besonders günstigen Konditionen, den 7,45 Meter langen teilintegrierten FT 745 EB auf Fiat-Basis für rund 69.000 Euro. Der Grundriss weist zwei 200 Zentimeter lange und 80 Zentimeter breite Einzelbetten auf, die Dusche ist vom Toilettenraum separiert und eine Elf-Kilogramm-Gasflasche aus Aluminium hilft beim Gewichtsparen, denn trotz seiner stattlichen Länge fährt der 745 EB in der 3,5-Tonnen-Klasse vor.

An wahrhafte Einsteiger wendet sich die Marke mit dem Van 541 HB Youngster, einem ausgebauten Fiat Ducato mit dem 3,3-Tonnen-Light-Chassis. Er kostet mit 140 PS (103 kW) wenigsten 43.900 Euro und ist 5,40 Meter lang. Auf das ziemlich nackte Basismodell folgen vier Ausbaustufen die den Youngster spezialisieren. Die Topausstattung macht ihn mit einem Schreibtisch und WLAN-Anbindung zum Büromobil, lässt seinen Preis aber auch deutlich über 50.000 Euro steigen.

Bei Challenger feiert in Stuttgart die Sport Edition der kleinen Teilintegrierten mit Offroad-Optik ihre Premiere. Angetrieben wird jedoch nur die Vorderachse. Der knapp sechs Meter lange S 194 und der 6,50 Meter lange S 217 sind im Programm, die Preisliste beginnt bei 65.490 Euro. Grand Cuisine aus Frankreich bieten dank eines elektrisch bedienten Hubbetts beide, schließlich gewinnt hierdurch der Innenraum deutlich an Volumen. (cen)


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Bilder zum Artikel

CMT 2024: Eura Mobil X-Tura.

CMT 2024: Eura Mobil X-Tura.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Michael Kichberger


CMT 2024: Eura Mobil X-Tura.

CMT 2024: Eura Mobil X-Tura.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Michael Kichberger


CMT 2024: Eura Mobil X-Tura.

CMT 2024: Eura Mobil X-Tura.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Michael Kichberger


CMT 2024: Challenger Sport Edition.

CMT 2024: Challenger Sport Edition.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Michael Kichberger