Porsche Macan darf mindestens drei Jahre länger Benzin verbrennen

Im vergangenen Jahr hat Porsche die automobile Welt mit einer überraschenden Aussage geschockt: Die nächste Generation des Macan, erwartet für 2022 oder 2023, werde zum Elektroauto. Eine kühne Ansage, und wer der Auffassung ist, dass der Wechsel zum reinen elektrischen Elektroantrieb eine riskante Ansage wäre, steht nicht allein. Auch Porsche scheint es so zu sehen, weshalb bereits im Herbst durchsickerte, dass elektrische und konventionell angetriebene Modelle nebeneinander verkauft würden.

Jetzt gibt es mehr Details und ist keine Rede mehr von einer nur kurzen Überschneidung. Das benzingetriebene Modell, prinzipiell die aktuelle Modellgeneration, erhält ein Facelift, um dem elektrischen Schwestermodell stilistisch zu ähneln. Und es wird, so ein Spitzenmanager der Marke, drei Jahre lang parallel zum neuen Modell laufen. Ein anderer Insider will sich noch nicht einmal auf dieses Enddatum festlegen: „Ein so wichtiges Modell könnte den Verbrenner auch noch länger behalten."

Die zweigleisige Strategie ergibt Sinn, denn der Macan hat sich zum wichtigen Rückgrat der Marke entwickelt. Tatsächlich ist das vierzylindrige Einstiegsmodell nicht zuletzt wegen seines Erfolgs in China zum meistverkauften Porsche überhaupt avanciert.

Während Porsche zum Ottomotor steht, ist es unwahrscheinlich, dass der extrem effiziente Diesel zurückkommt: 2018 hatte Porsche mit viel Wirbel verkündet, den Verkauf der Selbstzünder als Ergebnis des (technisch überwundenen) Dieselskandals einzustellen.

Sollte die Dieselstrategie einmal aktualisiert werden, stünden eine Reihe moderner und sauberer Aggregate aus dem Konzernregal zur Verfügung. Nur einen Antrieb dürfte es in keinem Fall geben: Einen Plug-in-Hybrid. Die Batterien, so ist zu hören, würden den Kofferraum weit über Gebühr einschränken. (ampnet/mkn)


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Porsche Macan Turbo.

Porsche Macan Turbo.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche