Vorstellung Lexus RX: Turbo für den Hybrid

Irgendwann hat dann wohl doch der Mut gefehlt. Der neue Lexus RX, dessen Vorgänger sich seit 1998 mehr als 3,5 Millionen Mal weltweit verkauft hat, kommt zwar mit drei elektrifizierten Antrieben auf den Markt, eine vollelektrische Version wird aber vermutlich erst mit der nächsten Generation zu den Händlern rollen. Die fünfte Auflage des Premium-SUV kommt gegen Ende des Jahres als Plug-in-Hybrid mit 65 Kilometern Reichweite, als Vollhybrid und als Premiere mit einem Turbo-Hybrid zu den Kunden.

Unverändert bleibt die Strategie von Toyotas Premiummarke, bis zum Jahr 2030 die gesamte Modellpalette zu elektrifizieren. „Wir müssen allerdings auch Märkte berücksichtigen, in denen die Lade-Infrastruktur nicht ausreichend ausgebaut ist, um ausschließlich E-Modelle anzubieten“, erklärt Europa-Chef Spiros Fotinos bei der Vorstellung der fünften RX.
Der neue RX nutzt die optimierte GA-K-Plattform, die, so das Versprechen der Entwickler, einen niedrigeren Schwerpunkt und eine verbesserte Karosseriesteifigkeit ermöglicht. Vom Vorgänger übernahmen die Ingenieure und Designer lediglich fünf Prozent der Teile. Das Design schreibt die Formensprache der Marke weiter, einschließlich des wuchtigen „Diablo-Kühlergrills“ mit kompakten Scheinwerfern und einer coupéhaften Dachlinie sowie einer über die gesamte Fahrzeugbreite reichenden Lichtleiste am Heck.

Im Innenraum wählten die Kreativen edle und bestens verarbeitete Materialien, und die Kunden können zudem tierfreies Leder ordern. Dank des um sechs Zentimeter gewachsenen Radstands (bei unveränderte Außenlänge) herrschen auch im Fond großzügige Platzverhältnisse. Das auf den Fahrer gerichtete Cockpit mit dem 14 Zoll großen berührungsempfindlichen Bildschirm ist übersichtlich angeordnet und ermöglicht eine intuitive Bedienung. Die Ambientebeleuchtung bietet insgesamt 64 Farben und 14 unterschiedliche Themen. Da sollte für jeden Geschmack das passende dabei sein.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der RX 90 Kilogramm leichter geworden. Das Fahrwerk wurde gründlich überarbeitet und soll nun Geräusche und Vibrationen deutlich verringern. Als Antrieb stehen drei Varianten mit elektrischem Allradantrieb zur Wahl. In der Basisversion RX 350h verbündet sich ein 2,5 Liter Vierzylinder mit einem Elektromotor zu einer Systemleistung von 245 PS (180 kW). Die Leistung wird über ein CVT-Getriebe an die Antriebsräder übertragen, und nach acht Sekunden sind aus dem Stand 100 km/h erreicht. Der Verbrauch liegt (Werksangabe) bei 6,4 bis 6,7 Litern je 100 Kilometer.

Die Plug-in-Hybridversion RX 450h+ nutzt ebenfalls den 2,5-Liter-Benziner sowie eine 18,1 kWh starke Batterie und kommt auf eine Leistung von 306 PS (225 kW), was sich in eine Beschleunigung rund sieben Sekunden bis Tempo 100 km/h übersetzt. Der Verbrauch wird mit wenig realistischen 1,1 bis 1,2 Litern angegeben. Als elektrische Reichweite werden 65 Kilometer angestrebt. Die stärkste Version kommt als RX 500h zu den Händlern und leistet 371 PS (266 kW), die über eine Sechs-Gang-Automatik an die Antriebsräder übertragen werden. Nach sechs Sekunden sind die 100 km/h erreicht, und der Verbrauch wird mit 8,2 bis 8,5 Litern angegeben.

Auch das Multimediasystem wurde erneuert und ist nun schneller, und außerdem ermöglichen Tasten einen zügigen Zugriff auf oft verwendete Funktionen. Über den Sprachassistenten „Hey Lexus“ kann mit dem System kommuniziert werden. Über die App Lexus Link können nun auch der Ladestand der Batterie sowie das Planen des Ladevorgangs abgerufen werden. Die Sicherheitsassistenten wurden durch die neue Funktion Safe Exit Assist ergänzt. Sie verbindet die elektromechanische Türöffnung E-Latch mit dem Totwinkelassistenten. Sie verhindert das Entriegeln der Tür, wenn das System einen sich nähernden Radfahrer oder Fußgänger erkennt. (Walther Wuttke, cen)


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Lexus RX 500h.

Lexus RX 500h.

Foto: Autoren-Union Mobilität/Lexus


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Lexus RX 500h F-Sport.

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